Erstellt von Sahba am Mittwoch 24. März 2010
Liebe Liberale und Interessenten,
in den vergangenen Tagen hat eine Schlammschlacht zwischen der Juso HSG und allen anderen Hochschulgruppen begonnen. Nun auch von uns eine Erklärung dazu.
Die Jusos sind bei der letzten StuPa-Sitzung (18. März 2010) mit ihrem Misstrauensvotum gegen den aktuellen AStA-Vorsitzenden Jan Rick gescheitert. Sie konnten die Mehrheit des Studierendenparlaments (StuPa) nicht für sich gewinnen. Auch die Rücktritte und die Rücktrittserklärung der Referenten überzeugten nicht alle 29 StuPa-Mitglieder. Sie erhielten nicht die notwendigen 15 Stimmen und somit blieb Jan Rick weiterhin im Amt.
Auch die LHG lehnte den Antrag der Juso HSG geschlossen ab. Für uns waren die Vorwürfe z.T. nicht glaubwürdig. Ebenfalls sind wir der Meinung, dass die Vorgehensweise der Juso HSG alles andere als vorbildlich war. Der Großteil der StuPa-Mitglieder wurde erst zur Sitzung hin über die angeblich schon monatelang herrschenden Probleme informiert. Fast alle Rücktrittserklärungen wurden ebenfalls bei der Sitzung verteilt. Die Argumente waren z.T. unglaubwürdig oder nicht gravierend genug, um dem Antrag zuzustimmen. Vielmehr hatte man das Gefühl, dass zwischen der ghg*ol und der Juso HSG einen Kleinkrieg um die Posten im AStA herrschte. Besonders ärgerlich ist hierbei, dass der Zusammenstellung des aktuellen AStA eine monatelange Diskussion vorausgegangen war, bei der sich die beiden Hochschulgruppen scheinbar nur mit Mühe einigen konnten.
Da wir auch in Jan Seelhorst, der als neuer AStA-Vorsitzender kandidiert hatte, keinen kompetenten Vorsitzenden erkennen konnten, entschieden wir uns aus dieser Vielzahl von Gründen gegen den Misstrauensantrag und gegen den Intrigantenstadl, der von der Juso HSG initiiert wurde und nun in den aktuellen Mensa Flyern wie auch der NW fortgesetzt wird.
Wir widersprechen den Aussagen des „SchattenAStAs“, welcher versucht, mit folgenden Aussagen Stimmung gegen die LHG zu machen:
“Darüber hinaus liegt die Vermutung nahe, dass die ghg*ol ein Übereinkunft mit der LHG (Liberale Hochschulgruppe) und dem RCDS (Ring christlich demokratischer Studenten) schloss, um den Vorsitzenden, der aus der Grünen Hochschulgruppe stammt (…) weiterhin in seinem Amt zu halten.”
Wir haben keineswegs Übereinkünfte getroffen oder einen „Kuhhandel“ abgeschlossen (siehe NW 20. März 2010). Vielmehr haben wir uns bewusst gegen die Juso-HSG und ihre wiederholten Intrigen entschieden. Wir wollen eine sachliche und vernünftige Hochschulpolitik. Da die Juso HSG aber mehr Interesse an Posten hat als an der Arbeit im AStA, können wir zurzeit keinen von ihnen unterstützen. Wir hoffen, dass mit dieser Erklärung auch der Juso HSG deutlich wird, dass es keine Verschwörung gegen sie gibt. Vielmehr haben sie in einer bekannten politischen Disziplin versagt: Die Beschaffung von Mehrheiten durch gute Überzeugungsarbeit.
Mit liberalen Grüßen
Roga Sahba Afradi
Vorsitzende der LHG Bielefeld
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Erstellt von Sahba am Dienstag 23. März 2010
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Erstellt von Sahba am Sonntag 21. März 2010
Die Liberalen sind verwundert über die Aussagen der Juso-HSG. Die Juso-HSG hatte am vergangenen Donnerstag ein konstruktives Misstrauensvotum gegen den aktuellen AStA-Vorsitzenden Jan Rick eingeleitet. Unter anderem warf man dem Vorsitzenden einen autoritären Führungsstil vor. Kaum einer der außenstehenden Hochschulgruppen wusste bis kurz vor der Sitzung von den Gründen des Misstrauensvotums. „Die Argumente der zurückgetretenen Referenten waren alles andere als sachlich oder ernsthaft begründet“ berichtet Roga Sahba Afradi, Vorsitzende der LHG Bielefeld. „Vielmehr wurde man das Gefühl nicht los, dass es sich um reine Machtspielchen handelt“, so Afradi. Wie auch die Mehrheit der StuPa-Mitglieder lehnte die LHG das Misstrauensvotum ab. Die Liberale weiter: „Es spricht nicht für die Wahrnehmungsfähigkeit der Juso-HSG, wenn sie die Position der LHG als einen politischen Kuhhandel versteht, statt ihn als das zu sehen, was er ist: Ein Misstrauensvotum gegenüber der Juso-HSG und ihren Intrigen.”

20. März 2010
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Erstellt von Sahba am Sonntag 14. März 2010
Hallo Zusammen,
im Januar wurde ich in den Bundesvorstand der LHG kooptiert. Im Auftrag des LHG Vorstandes kümmere ich mich um viele Hochschulgruppen in Bremen, Niedersachsen und NRW. Ebenfalls kann ich Bundesweit andere liberale Hochschulgruppen bei Projekten und Kampagnen unterstützen. Die Kooptierung ist unter anderem eine Anerkennung für die gute Arbeit, die die gesamte Bielefelder LHG in den vergangenen Jahren geleistet hat.
Momentan bin ich mit dem Rest des Bundesvorstands zu einer Klausurtagung in Berlin. Seit Freitag sammeln wir Ideen, diskutieren Positionen und überlegen uns Strategien für die Vorstandsarbeit. Besonders die Zusammenarbeit mit den einzelnen Hochschulgruppen soll weiter ausgebaut und verbessert werden.
Grüße aus Berlin
Sahba
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Erstellt von Sahba am Donnerstag 4. März 2010
Anlässlich der turnusgemäßen Vorstandswahlen der Liberalen Hochschulgruppe an der Universität Bielefeld (LHG), wurde die bisherige Vorsitzende Roga Sahba Afradi in ihrem Amt einstimmig bestätigt. Als stellvertretende Vorsitzende stehen ihr Henning Bielefeld und Sebastian Schipper zur Seite. Komplettiert wird der Vorstand durch André Kolley, der sich auch zukünftig um die Finanzen der Liberalen Hochschulgruppe kümmern wird.
In den nächsten Wochen bis zur Landtagswahl will die LHG klar herausstreichen, dass es durch die Arbeit von Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP) gelungen sei, einen wichtigen Grundstein zu legen, welcher den Studierenden ein Umfeld bietet, mit dem Lehre und Forschung wieder an die Spitze – im nationalen und internationalen Vergleich – gelangen können und gleichzeitig eine Basis zu schaffen, die jedem Studierenden Freiheit und Gleichheit bietet.
„Der eingeschlagene Weg zum Hochschulland Nr.1, ist ein Glücksfall für uns Studierende und muss dringend weiter fortgesetzt werden. Wir als Liberale Hochschulgruppe werden unseren Beitrag dazu leisten“, so Sahba Afradi abschließend.

Der neue LHG-Vorstand: (von links) Henning Bielefeld, Roga Sahba Afradi, André Kolley und Sebastian Schipper
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Erstellt von Sahba am Donnerstag 4. Februar 2010
Aus der Vollversammlung im November und der darauf folgenden Besetzung hat sich so manches entwickelt. Das Rektorat zeigte sich gesprächsbereit, ließ Arbeitsgruppen einrichten und signalisierte, dass die Studierenden auch in Zukunft an der Verbesserung der Lehre mitarbeiten sollen. Die Frage ist nun, was die Leute, die da über die Ausgestaltung des Studiums mitbestimmen wollen eigentlich fordern. Wenn man sich den Forderungs- und Fragenkatalog aus Besetzung und Vollversammlung anschaut, merkt man: es sind vor allem viele Forderungen und deren Trefferquote ist gering. Nur wenige von ihnen scheinen durchdacht zu sein.
Natürlich sind Studiengebühren in ihrer derzeitigen Form weiterhin nicht zu befürworten und der Hochschulrat ist größtenteils nutzlos und illegitim. Diese Erkenntnisse sind nicht neu. Natürlich wünscht sich auch jeder die bestmögliche Lehre. Es werden aber auch Punkte kritisiert und angegriffen, die damit wenig zu tun haben. So wird das Bachelor/ Master-System unreflektiert angegriffen und man bezieht auf sich Kinderkrankheiten der neuen Studiengänge, welche nur durch Erfahrungen mit dem System und nicht mit dessen Abschaffung behoben werden können. Man sitzt außerdem dem Irrglauben auf, dass es für jeden Bachelor-Absolventen einen Masterplatz geben sollte. Das würde am ganzen Grundgedanken des Systems vorbei gehen und käme einem abgeänderten Diplom gleich. Auch wird immer wieder der Umgang von Dozenten mit Studierenden moniert, aber wo lässt sich das besser ausräumen als in einem direkten Gespräch? Stattdessen wird nach einer höheren Instanz gesucht, die das Problem lösen soll. Dies kommt der Suche nach einer Ersatzmutti gleich, die mal dem bösen Lehrer auf die Finger klopfen soll.
Eigenverantwortlichkeit zu fordern und diese dann auch auszuleben sind offenbar zwei vollkommen verschiedene Dinge für manche Teilnehmer der Vollversammlung und des Bildungsstreiks.
Dazu kommt, dass man weniger Elitenbildung will. Wo aber werden Eliten gebildet, wenn nicht an Hochschulen? Eine Wissenselite ist wichtig für ein Land wie Deutschland. Keiner sagt, dass diese auf einmal den Rest der Bevölkerung unterdrücken wird. Wir sind immer noch eine Demokratie.
Richtig ist, dass sozialer Aufstieg besser möglich werden muss, aber das ist nicht erreicht, wenn andere dümmer werden. Es bleibt zu hoffen, dass die gebildeten Arbeitsgruppen konstruktive Ergebnisse liefern und dass diejenigen, die ihr Studium fortführen, anstatt an dessen Verbesserung zu arbeiten, auch wirklich Verbesserungen erfahren und dass sich die Arbeitsgruppenmitglieder nicht einfach nur besser fühlen, weil sie sich einreden, etwas erreicht zu haben.
Kommentar von Henning Bielefeld
Stellvertreter der LHG Bielefeld
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Erstellt von Sahba am Donnerstag 4. Februar 2010
Broder in Bielefeld
Es schien am Anfang schon etwas vermessen. Die liberale Hochschulgruppe wollte eine Lesung an der Uni Bielefeld veranstalten. Unser Ziel war es den bekannten Publizist Henryk M. Broder an unsere Uni zu holen. Dass wir Liberalen dieses Ziel erreichen würden, glaubte anfangs kaum einer. Doch am 23.11.2009 war es so weit. Henryk M. Broder kam für eine Lesung in die ostwestfälische Metropole am Teutoburger Wald.
Die Veranstaltung begann ursprünglich mit dem Einlass um 19:15 Uhr. Doch schon eine Stunde vor Lesungsbeginn tauchten die ersten Interessenten auf. Bereits um 19:30 war der Hörsaal voll besetzt. Wer einen Sitzplatz ergatterte, konnte von Glück sprechen, während die restlichen Besucher standen oder sich auf die Treppen setzen. Mit soviel Ansturm hatte kaum einer gerechnet.
Kritik, Humor und vieles mehr
Die Lesung von Herrn Broder gestaltete sich recht amüsant. Nicht zuletzt aufgrund der humorvollen und direkten Art mit der er der Kritik begegnete. Hauptthema war die derzeitige deutsche Haltung in Form der schier unendlichen Toleranz. Besonders im Umgang mit anderen Kulturen und auch des scheinbar, gemäß Broders, unnötigen und überspitzten Zuvorkommens. Broder sprach sich gegen eine alles legitimierende Toleranz aus.
Die Stimmung war die meiste Zeit sehr heiter, auch wenn sich der kritische Autor zwischendurch auch die Bezeichnung des Hetzers gefallen lassen musste. Besonders von jungen Muslimen wurden viele kritische Nachfragen gestellt. Sie wehrten sich gegen einige seiner Aussagen und die Verallgemeinerungen durch die Medien. So äußerte sich eine junge Muslimin, dass sie ihr Kopftuch durchaus freiwillig tragen würde und sie niemand dazu zwingen würde. Broder und die junge Frau schlossen daraufhin vor dem erfreuten Publikum eine Wette darüber ab, ob sie ihr Kopftuch auch in fünf Jahren noch tragen wird.
So kritisch sich manche Besucher auch äußerten, Broder ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Insgesamt lies sich feststellen, dass die breite Masse an diesem Abend, wohl wissend, dass Herr Broder in Tradition an andere Autoren der Geschichte lediglich Probleme aufzeigen möchte und keine Lösungen anbieten will, ihm weitestgehend zustimmte. Dies wurde nicht zuletzt durch die zum Teil euphorischen Beifallsbekundungen deutlich.
Ein weiteres Erfolgsprojekt von der LHG
Was von diesem Abend bleibt, ist mehr als ein schönes Erinnerungsfoto und kurze Gespräche mit einem sehr sympathischen Autor. Vielmehr sind wir zur Erkenntnis gekommen, dass man auch als Hochschulgruppe mit wenigen Leuten eine große Veranstaltung auf die Beine stellen kann. Selbst wenn die Arbeit an manchen Tagen etwas anstrengend wird. Dennoch und nicht zuletzt aufgrund des immens hohen Einsatzes jedes Einzelnen konnte auch diese Veranstaltung erfolgreich mit der LHG, der Mithilfe einiger JuLis und der FDP Bielefeld gemeistert werden.
Die Veranstaltung sorgte nicht nur für gute Laune und der Erwähnung in den Medien. Vielmehr motivierte sie die Mitglieder der LHG weiterhin an größeren Veranstaltungen zu arbeiten und nicht nur eine kleine Hochschulgruppe zu sein. Auch Neumitglieder wurden so auf uns aufmerksam.
Insgesamt – ein großer Erfolg.
Bericht von André Kolley und Roga Sahba Afradi
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Erstellt von Sahba am Mittwoch 2. Dezember 2009
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Erstellt von Sahba am Dienstag 1. Dezember 2009
Die Liberale Hochschulgruppe zeigte sich hoch erfreut über die rege Teilnahme an ihrer Diskussionsveranstaltung “Kritik der reinen Toleranz”. Der Publizist und Spiegel-Autor Henryk M. Broder erwies sich als regelrechter Publikumsmagnet. “Die Resonanz war hervorragend. Über 260 Gäste hatten sich im Hörsaal 13 der Universität versammelt.”, so Roga Sahba Afradi, Vorsitzende der LHG Bielefeld.
Dabei erwies sich auch das Publikum als sehr diskussionfreudig. “Die Frage, wieviel Toleranz wir der Intoleranz entgegenbringen dürfen, ist in unserer Gesellschaft noch lange nicht geklärt.”, so Afradi. Die LHG-Vorsitzende war hochzufrieden damit, dass die Liberalen in der Uni so zu einer wichtigen gesellschaftlichen Debatte beitragen konnten.
Ihr Fazit: Es sei eine rundum gelungene Veranstaltung gewesen. “Ich bedanke mich noch einmal sehr herzlich bei all den Helfern, die diese Debatte ermöglicht haben. Und natürlich gilt mein Dank besonders Henryk M. Broder für seine freundliche Kooperation und den pointierten Vortrag.”
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Erstellt von Sahba am Sonntag 15. November 2009
Intoleranz als Tugend – Lesung und Diskussion mit Henryk M. Broder
Montag 23.11.2009 in H13
Einlass 19:15
Die Liberale Hochschulgruppe Bielefeld lädt ein zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema “Intoleranz als Tugend?”. Als Referent zu Gast ist der Publizist und Spiegel-Autor Henryk M. Broder. Am Montag, 23.11. um 19.30 Uhr wird er in H13 sein aktuelles Buch “Kritik der reinen Toleranz” vorstellen und sich danach der Debatte stellen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos.
Hier könnt ihr den Flyer mit Infos zu Broder herunterladen.
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