Archiv für die 'Standpunkte & Programmatik' Kategorie

Für welche Inhalte steht die LHG?
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Die Antifa im Naziwahn

Erstellt von Henning am 22. Juni 2010

Lassen wir uns heute mal etwas demagogisch sein. Ich habe mit dem Titel schon einmal vorgelegt und impliziere, die Antifa AG an der Uni Bielefeld sei psychisch krank. Es besteht jedoch zu befürchten, dass sich die Mitglieder dieser Organisation bester Gesundheit erfreuen. In ihren Pamphleten lässt die Antifa jede Kritik von sich abperlen und ergeht sich in diffusen Anschuldigungen an ihre Kritiker, die Bundeswehr und sonst noch alle Mitglieder des “Schweinesystems”. Zu lesen ist dies auf ihrer Internetseite oder wenn man in der Mensa einen Flyer von ihnen aufgreift. Ganz besonders ins Auge fällt, das an sehr ernst gemeinten Nazivergleichen kein Mangel herrscht. Der Einsatz in Afghanistan, wie auch immer man ihn jetzt nennen mag, wird als Eroberung von Lebensraum bezeichnet und es wird implizit behauptet, dass der Einsatz eigentlich rassistisch motiviert sei. Man mag glauben, dass die arme Antifa-AG ihr Leben lang von Nazis verfolgt wurde. So arg sind ihre bunt zur Schau getragenen Paranoia und das alles auch noch subventioniert von studentischen Geldern. Ein Schelm, wer denkt, dahinter stecke nur Kalkül, um wenig informierte Studierende auf ihre Seite zu ziehen. In einem ziemlichen Detailreichtum wird dann auch noch beschrieben, wie der Einsatz in Afghanistan angeblich ablaufe. Schon erstaunlich wie gut diese Kriegsgegner über so etwas Bescheid zu wissen scheinen, in Wirklichkeit ergießen sich bei ihnen nur martialische, realitätsferne Phantasien. Diese angeblichen Gewaltabstinenzler produzieren Fiktion unterster Kategorie über abgestumpfte Kampfmaschinen, denen jedes Mittel zur Eliminierung des Gegners recht sei. Wären deutsche Soldaten wirklich so, wäre ihr letzter Rückhalt in Deutschland längst entschwunden. Letztendlich lässt sich in dieser Diskussion und auch in diversen Publikationen auch durch verzweifelte Versuche der Ironie nicht verbergen, wer hier die wahren Faschisten sind. Wären noch mehr Menschen so, möge man den Soldaten wohl empfehlen, lieber in Afghanistan zu bleiben, da dort eine weniger feindliche Stimmung ihnen gegenüber herrsche.

Kommentar von Henning Bielefeld
Stellvertreter der LHG Bielefeld

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Vorwärts GenossInnen! – Die Frauenquote als Mittel zur Diskriminierung

Erstellt von Sahba am 12. Mai 2010

Die Gleichberechtigung ist wunderbar! Unser Grundgesetz hat dies erkannt und die Förderung sowie die Durchsetzung der Gleichberechtigung zur Aufgabe des Staates gemacht. Doch wie? Frauen haben das Recht Schulen zu besuchen, über ihre eigene Zukunft zu entscheiden und alle Rechte, die auch ein Mann hat. Da fragt man sich als junger Mensch häufig: Wo ist das Problem? Es gibt an vielen Stellen Zweifel an der Existenz von Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Studien zeigen, dass Frauen durchschnittlich mehr als 20 % weniger Gehalt erhalten als ihre männlichen Kollegen, häufiger den Haushalt übernehmen und eher bereit sind ihre Karriere für die Kinder zu opfern als Männer. Doch sind diese durchaus realen Gegebenheiten ein Beweis für fehlende Gleichberechtigung? Kann man ernsthaft den Männern die Schuld daran geben, dass so manche Frau ihre Zeit lieber mit ihren Kindern im Park verbringt, als in langen Meetings über immer die immer gleichen Themen zu diskutieren? Ist es richtig die Männer zu verurteilen, weil sie vielfach ein ausgeprägteres Karrierebewusstsein besitzen?

Doch statt über den freien Willen von Mann und Frau zu philosophieren, widmet man sich in der Politik eher Reformen. Frauen müssen gefördert werden! Dieses hehre Ziel führt dazu, dass die politischen und moralischen Köpfe in ihrem Eifer meinen, schnellstmöglich Lösungen an den Tag bringen zu müssen. Das Resultat sind – wie so oft – Gesetze und Regelungen, die weit in das Leben der Menschen eingreifen. Das bekannteste Beispiel für den politischen erzwungenen Handlungsbedarf sind Quoten. Eine Quote – z. B. die Frauenquote – soll die gewünschte bzw. für angemessen empfundene Vertretung einer Teilgruppe in einer Gruppe bewirken.

Doch was bringt uns eine Frauenquote? Als Frau könnte man nun sagen: „Toll, ich werde bevorzugt!“ und sich darüber freuen, dass man in höhere Positionen gehievt wird. Doch langfristig braucht jeder Mensch Anerkennung für seine Leistung. Der Aufstieg in eine Position sollte diese Anerkennung leisten. Beruht er aber auf dem Geschlecht der Person, führt dies in eine Sackgasse. Denn das eigene Geschlecht ist zwar ein Merkmal, aber selten eine Eigenleistung. Wenn es jedoch zu einem Kriterium für die eigene Karriere wird, hat dies einen verzerrenden Effekt. Eine Frau kann sich plötzlich nicht mehr sicher sein, ob sie gewählt wurde, weil sie in der Vergangenheit gute Leistungen erbracht hat, oder weil sie zufällig ein X-Chromosom mehr besitzt. Die Quote entfaltet ihre erdrückende Wirkung. Frauen, die die Karriereleiter erklimmen, werden plötzlich als Quotenfrauen wahrgenommen und nicht als das, was sie vielleicht sind: kompetente Kollegen. Das schafft unnötigen Neid und Frustration. Gleichzeitig führt die Quote dazu, dass in vielen Organisationen Frauen auf Positionen gesetzt werden, für die sie noch nicht ausreichend qualifiziert sind. Und dies nur, damit die Unternehmen – wie auch insbesondere Parteien – Anschuldigungen der Frauenfeindlichkeit entgehen können. Dass diese scheinbare Frauenfreundlichkeit mehr Schaden anrichten kann, als Vorteile erbringt, wird dabei vollkommen vernachlässigt.

Doch wieso wird dennoch auf diesen Quoten beharrt? Der Grund ist simpel. Die Befürworter der Frauenquote sehen die Frauen auch heute noch in der Opferrolle. Frauen muss geholfen werden! Denn aus eigener Kraft sind sie nicht fähig das Leben im 21. Jahrhundert zu bewältigen. Das ist das Grundproblem des Ganzen. Die Frau, das Opfer. Der Mann, der Täter.

An dieser Stelle wird deutlich, dass die wahre Diskriminierung nicht durch die Männer als solches stattfindet. Vielmehr findet sie durch die Personen statt, die die Loslösung von Geschlechterrollen predigen, selber aber noch in einem Gedankengefängnis aus Klischees gefangen sind. Doch Frauen brauchen keine Quoten. Sie sind keine naturgegebenen Opfer. Mit den Quoten diskriminiert man die Frauen ebenso wie auch die Männer.

Jede Position erfordert Kompetenzen. Ein System welches diese Kompetenzen ignoriert und stattdessen nach Geschlechtsmerkmalen selektiert, ist vollkommen irrsinnig und führt nicht zu den bestmöglichen Ergebnissen. Dabei ist vollkommen irrelevant, ob das favorisierte Geschlecht männlich oder weiblich ist. Das ist auch den meisten Arbeitgebern, Wählern und Kollegen bewusst. Wieso verlassen wir uns nicht auf ihren Sachverstand, statt uns dem Allheilmittel der Quoten hinzugeben?  Besonders unsere Generation sollte sich aus den Zwängen veralteter Denkmuster befreien. Das Bild des exklusiven Gentlemen Clubs ist völlig veraltet und heute bestenfalls ein Überbleibsel elitärer Fantasien einiger Selbstdarsteller und Gernegroße.

Wir Frauen und Männer von heute sind emanzipiert genug, um auch ohne Quoten unseren Weg beschreiten zu können.

Kommentar von Sahba Afradi
Vorsitzende der Liberalen Hochschulgruppe Bielefeld und angebliche Sexistin

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Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in Bielefeld

Erstellt von Sahba am 7. Mai 2010

Die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger war zu Besuch in Bielefeld. Das ließen sich die LHGler nicht entgehen und besuchen ihren Vortrag zum Thema „Liberale Datenschutz- und Netzpolitik“ in der Kunsthalle Bielefeld. Dabei waren fragten besonders die LHGler bei bei Themen wie Datenschutz bei Facebook und anderen Social Networks kritisch nach. Ebenfalls machten wir unsere Bundesjustizministerin auf die Datenschutzrechtliche Probleme innerhalb der Universität aufmerksam.
In der Vergangenheit gerieten einige Universitäten mit ihren Prüfungsämtern in die Schlagzeilen, weil sie von krankgeschriebenen Studenten und somit auch von den behandelnden Ärzten genauere Details zum Krankheitsbild gefordert hatten. Wir LHGler sind der Meinung, dass ein Arzt die Prüfungsteilnahmefähigkeit eines Studenten besser beurteilen kann, als jedes Prüfungsamt. Die Aufhebung der ärztlichen Schweigepflicht bloß wegen einer Prüfungsteilnahme zu fordern, geht eindeutig zu weit.

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10 Jahre Bologna-Prozess – LHG begrüßt den eingeschlagenen Weg

Erstellt von Sahba am 27. April 2010

„Der europäische Hochschulraum gewinnt Konturen“, so kommentiert die Vorsitzende der Liberalen Hochschulgruppe an der Universität Bielefeld (LHG), Sahba Afradi, die Zusammenkunft der Wissenschaftsminister anlässlich der Bologna-Jubiläumskonferenz in Budapest und Wien. Die Zusammenkunft verdeutliche, dass der Umbau der europäischen Hochschullandschaft der richtige Weg sei, zumal mit der Aufnahme von Kasachstan als 47. Mitgliedsstaat die Bologna-Familie nach exakt 10 Jahren noch weiter wachse.
Der eingeschlagene Weg muss weiter fortgesetzt werden, auch wenn noch nicht alles rosig ist. Dazu gehört selbstverständlich auch, die Bologna-Defizite zu benennen und zu beseitigen“, so die LHG-Vorsitzende abschließend. Gemeint ist damit insbesondere die Mobilität im europäischen Hochschulraum zu erhöhen, die Studierbarkeit zu verbessern, sowie Betreuung, Beratung und Finanzierbarkeit von Studierenden zu gewährleisten.

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LHG: „Menschenhass unter dem Deckmantel der Friedenspolitik“

Erstellt von Sahba am 17. April 2010

Die Liberale Hochschulgruppe an der Uni Bielefeld ist entsetzt über den Umgang der Antifa-AG mit dem Thema Afghanistan-Einsatz. Außen an ihrem Büro hat die AG gut sichtbar ein Plakat befestigt, welches deutsche Soldaten zeigt, die einen Sarg eskortieren, was mit der Überschrift “Die Bundeswehr auf dem richtigen Weg: Schritt zur Abrüstung – wieder einer weniger.” kommentiert wird. „Wer den Tod anderer Menschen für seine eigenen Zwecke instrumentalisiert, disqualifiziert sich für jede weitere politische Auseinandersetzung“, so die LHG-Vorsitzende Roga Sahba Afradi.

Ebenso wenig wie solche Plakate sei nach Meinung der LHG hinnehmbar, wie die Antifa-AG mit Kommilitonen umgehe, die sich darüber beschweren. „Dass Studierende, die sich über das Plakat beschweren, mit Plattitüden abgebügelt werden wie etwa der, dass die Soldaten ‚selbst schuld‘ seien, zeigt die unglaubliche Ignoranz und den Menschenhass, den diese Gruppierung hier zu pflegen scheint“, so Afradi . Der Vorgang zeige auch, dass das Interesse der Antifa-AG nicht etwa im Kampf gegen Extremismus liege, sondern im Vorantreiben diverser extremistischer politischer Ziele, die selten etwas mit Kampf gegen tatsächlichen Faschismus zu tun haben. In ihrer derzeitigen Form sei die Antifa-AG deswegen nicht weiter hinnehmbar und müsse aufgelöst werden.

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Aufstockung des Hochschulpakts – Wichtiger Schritt

Erstellt von Sahba am 12. April 2010

Die anlässlich der Zusammenkunft der Bildungsminister – von Bund und Ländern zu einer gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) – vorgelegten Ergebnisse über den Hochschulpakt 2020, werden seitens der Liberale Hochschulgruppe an der Universität Bielefeld (LHG) durchaus positiv bewertet. Die Beratungen hatten zur Folge, dass das Programm, welches bis zum Jahr 2020 hunderttausend zusätzliche Studenten an die Hochschulen bringen will, um 800 Millionen Euro aufgestockt werden soll.
„Nach dem bereits laut einer ersten Zielmarke bis zum Jahr 2010 etwa 91.000 zusätzliche Studienplätze entstehen sollten, aber tatsächlich bereits im vergangenen Jahr gut ein Zehntel mehr Studienplätze geschaffen werden konnten, ist die Aufstockung um 800 Millionen Euro ein wichtiger Schritt, welcher unter Beweis stellt, dass Bildung die Schlüsselqualifikation für dringend notwendige gesellschaftliche und wirtschaftliche Weiterentwicklung ist, wobei die Liberalen der notwendige Garant dafür sind“, so der Kommentar der LHG-Vorsitzenden, Roga Sahba Afradi, zu den Ergebnissen der Wissenschaftskonferenz.

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NW 23. März 2010

Erstellt von Sahba am 23. März 2010

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Asta: Beschimpfungen, Rücktritte, Misstrauen – Antwort der LHG Bielefeld

Erstellt von Sahba am 21. März 2010

Die Liberalen sind verwundert über die Aussagen der Juso-HSG. Die Juso-HSG hatte am vergangenen Donnerstag ein konstruktives Misstrauensvotum gegen den aktuellen AStA-Vorsitzenden Jan Rick eingeleitet. Unter anderem warf man dem Vorsitzenden einen autoritären Führungsstil vor. Kaum einer der außenstehenden Hochschulgruppen wusste bis kurz vor der Sitzung von den Gründen des Misstrauensvotums. „Die Argumente der zurückgetretenen Referenten waren alles andere als sachlich oder ernsthaft begründet“ berichtet Roga Sahba Afradi, Vorsitzende der LHG Bielefeld. „Vielmehr wurde man das Gefühl nicht los, dass es sich um reine Machtspielchen handelt“, so Afradi. Wie auch die Mehrheit der StuPa-Mitglieder lehnte die LHG das Misstrauensvotum ab. Die Liberale weiter: „Es spricht nicht für die Wahrnehmungsfähigkeit der Juso-HSG, wenn sie die Position der LHG als einen politischen Kuhhandel versteht, statt ihn als das zu sehen, was er ist: Ein Misstrauensvotum gegenüber der Juso-HSG und ihren Intrigen.”

20. März 2010

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Konstruktive Forderungen in einem Meer von Blödsinn

Erstellt von Sahba am 4. Februar 2010

Aus der Vollversammlung im November und der darauf folgenden Besetzung hat sich so manches entwickelt. Das Rektorat zeigte sich gesprächsbereit, ließ Arbeitsgruppen einrichten und signalisierte, dass die Studierenden auch in Zukunft an der Verbesserung der Lehre mitarbeiten sollen. Die Frage ist nun, was die Leute, die da über die Ausgestaltung des Studiums mitbestimmen wollen eigentlich fordern. Wenn man sich den Forderungs- und Fragenkatalog aus Besetzung und Vollversammlung anschaut, merkt man: es sind vor allem viele Forderungen und deren Trefferquote ist gering. Nur wenige von ihnen scheinen durchdacht zu sein.
Natürlich sind Studiengebühren in ihrer derzeitigen Form weiterhin nicht zu befürworten und der Hochschulrat ist größtenteils nutzlos und illegitim. Diese Erkenntnisse sind nicht neu. Natürlich wünscht sich auch jeder die bestmögliche Lehre. Es werden aber auch Punkte kritisiert und angegriffen, die damit wenig zu tun haben. So wird das Bachelor/ Master-System unreflektiert angegriffen und man bezieht auf sich Kinderkrankheiten der neuen Studiengänge, welche nur durch Erfahrungen mit dem System und nicht mit dessen Abschaffung behoben werden können. Man sitzt außerdem dem Irrglauben auf, dass es für jeden Bachelor-Absolventen einen Masterplatz geben sollte. Das würde am ganzen Grundgedanken des Systems vorbei gehen und käme einem abgeänderten Diplom gleich. Auch wird immer wieder der Umgang von Dozenten mit Studierenden moniert, aber wo lässt sich das besser ausräumen als in einem direkten Gespräch? Stattdessen wird nach einer höheren Instanz gesucht, die das Problem lösen soll. Dies kommt der Suche nach einer Ersatzmutti gleich, die mal dem bösen Lehrer auf die Finger klopfen soll.
Eigenverantwortlichkeit zu fordern und diese dann auch auszuleben sind offenbar zwei vollkommen verschiedene Dinge für manche Teilnehmer der Vollversammlung und des Bildungsstreiks.
Dazu kommt, dass man weniger Elitenbildung will. Wo aber werden Eliten gebildet, wenn nicht an Hochschulen? Eine Wissenselite ist wichtig für ein Land wie Deutschland. Keiner sagt, dass diese auf einmal den Rest der Bevölkerung unterdrücken wird. Wir sind immer noch eine Demokratie.
Richtig ist, dass sozialer Aufstieg besser möglich werden muss, aber das ist nicht erreicht, wenn andere dümmer werden. Es bleibt zu hoffen, dass die gebildeten Arbeitsgruppen konstruktive Ergebnisse liefern und dass diejenigen, die ihr Studium fortführen, anstatt an dessen Verbesserung zu arbeiten, auch wirklich Verbesserungen erfahren und dass sich die Arbeitsgruppenmitglieder nicht einfach nur besser fühlen, weil sie sich einreden, etwas erreicht zu haben.

Kommentar von Henning Bielefeld
Stellvertreter der LHG Bielefeld

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Pressemitteilung zum Rückmeldeverfahren

Erstellt von Henning am 31. März 2009

Jeder Studierende sollte diesen Februar bemerkt haben, dass er nicht mehr die üblichen Unterlagen zur Rückmeldung bekommen hat, sondern eine einfache E-Mail mit Zahlungsanweisungen. Die bisherigen Rückmeldeunterlagen wurden zusammen mit einem Anschreiben per Post verschickt und beinhalteten einen fertigen Überweisungsträger, den der Studierende nur noch mit den eigenen Angaben ausfüllen musste und ihn bei seiner Bank einreichen konnte. Es war aber auch problemlos möglich, diese Zahlung über Onlinebanking abzuwickeln. Mit den per E-Mail verschickten Zahlungsaufforderungen wird man nun allerdings eher dazu genötigt, diese Zahlung Online zu tätigen. Nicht jeder Studierende nutzt aber bereits Onlinebanking. Zudem werden die Überweisungen sehr häufig von den Eltern der Studierende getätigt und bei diesen ist es noch mal weitaus weniger wahrscheinlich, dass sie Internetbanking benutzen. Ist zudem, aus welchem Grund auch immer, der Verwendungszweck fehlerhaft, bzw. entspricht nicht dem Angaben in der Rückmeldeaufforderung, so ist die Rückmeldung gegenstandslos. Es erfolgt also keine direkte Prüfung der Eingänge, sondern lediglich eine elektronische Verbuchung. Diese neue Methode der Rückmeldung bedeutet aus Sicht der LHG Bielefeld eine unnötige Erschwerung der Zahlung der Studienbeiträge. Hier wurde unserer Meinung nach an der falschen Stelle gespart, ohne dabei irgendeine Verbesserung des Rückmeldeverfahrens anzustreben. Für den Studierenden muss es immer so unkompliziert wie möglich sein, das Studium fortzusetzen.. Für die LHG Bielefeld ist dieses neue Rückmeldeverfahren unhaltbar, weswegen sie für eine Rückkehr zum alten Verfahren, eine deutliche Verbesserung des neuen Verfahrens oder, im optimalen Fall, die komplette Abschaffung der Studienbeiträge eintritt.

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