Archiv für die 'LHG Bielefeld' Kategorie

Hier findet ihr alle veröffentlichen zu allgemeinen Tätigkeiten eurer LHG Bielefeld.

Asta: Beschimpfungen, Rücktritte, Misstrauen – Antwort der LHG Bielefeld

Erstellt von Sahba am 21. März 2010

Die Liberalen sind verwundert über die Aussagen der Juso-HSG. Die Juso-HSG hatte am vergangenen Donnerstag ein konstruktives Misstrauensvotum gegen den aktuellen AStA-Vorsitzenden Jan Rick eingeleitet. Unter anderem warf man dem Vorsitzenden einen autoritären Führungsstil vor. Kaum einer der außenstehenden Hochschulgruppen wusste bis kurz vor der Sitzung von den Gründen des Misstrauensvotums. „Die Argumente der zurückgetretenen Referenten waren alles andere als sachlich oder ernsthaft begründet“ berichtet Roga Sahba Afradi, Vorsitzende der LHG Bielefeld. „Vielmehr wurde man das Gefühl nicht los, dass es sich um reine Machtspielchen handelt“, so Afradi. Wie auch die Mehrheit der StuPa-Mitglieder lehnte die LHG das Misstrauensvotum ab. Die Liberale weiter: „Es spricht nicht für die Wahrnehmungsfähigkeit der Juso-HSG, wenn sie die Position der LHG als einen politischen Kuhhandel versteht, statt ihn als das zu sehen, was er ist: Ein Misstrauensvotum gegenüber der Juso-HSG und ihren Intrigen.”

20. März 2010

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Konstruktive Forderungen in einem Meer von Blödsinn

Erstellt von Sahba am 4. Februar 2010

Aus der Vollversammlung im November und der darauf folgenden Besetzung hat sich so manches entwickelt. Das Rektorat zeigte sich gesprächsbereit, ließ Arbeitsgruppen einrichten und signalisierte, dass die Studierenden auch in Zukunft an der Verbesserung der Lehre mitarbeiten sollen. Die Frage ist nun, was die Leute, die da über die Ausgestaltung des Studiums mitbestimmen wollen eigentlich fordern. Wenn man sich den Forderungs- und Fragenkatalog aus Besetzung und Vollversammlung anschaut, merkt man: es sind vor allem viele Forderungen und deren Trefferquote ist gering. Nur wenige von ihnen scheinen durchdacht zu sein.
Natürlich sind Studiengebühren in ihrer derzeitigen Form weiterhin nicht zu befürworten und der Hochschulrat ist größtenteils nutzlos und illegitim. Diese Erkenntnisse sind nicht neu. Natürlich wünscht sich auch jeder die bestmögliche Lehre. Es werden aber auch Punkte kritisiert und angegriffen, die damit wenig zu tun haben. So wird das Bachelor/ Master-System unreflektiert angegriffen und man bezieht auf sich Kinderkrankheiten der neuen Studiengänge, welche nur durch Erfahrungen mit dem System und nicht mit dessen Abschaffung behoben werden können. Man sitzt außerdem dem Irrglauben auf, dass es für jeden Bachelor-Absolventen einen Masterplatz geben sollte. Das würde am ganzen Grundgedanken des Systems vorbei gehen und käme einem abgeänderten Diplom gleich. Auch wird immer wieder der Umgang von Dozenten mit Studierenden moniert, aber wo lässt sich das besser ausräumen als in einem direkten Gespräch? Stattdessen wird nach einer höheren Instanz gesucht, die das Problem lösen soll. Dies kommt der Suche nach einer Ersatzmutti gleich, die mal dem bösen Lehrer auf die Finger klopfen soll.
Eigenverantwortlichkeit zu fordern und diese dann auch auszuleben sind offenbar zwei vollkommen verschiedene Dinge für manche Teilnehmer der Vollversammlung und des Bildungsstreiks.
Dazu kommt, dass man weniger Elitenbildung will. Wo aber werden Eliten gebildet, wenn nicht an Hochschulen? Eine Wissenselite ist wichtig für ein Land wie Deutschland. Keiner sagt, dass diese auf einmal den Rest der Bevölkerung unterdrücken wird. Wir sind immer noch eine Demokratie.
Richtig ist, dass sozialer Aufstieg besser möglich werden muss, aber das ist nicht erreicht, wenn andere dümmer werden. Es bleibt zu hoffen, dass die gebildeten Arbeitsgruppen konstruktive Ergebnisse liefern und dass diejenigen, die ihr Studium fortführen, anstatt an dessen Verbesserung zu arbeiten, auch wirklich Verbesserungen erfahren und dass sich die Arbeitsgruppenmitglieder nicht einfach nur besser fühlen, weil sie sich einreden, etwas erreicht zu haben.

Kommentar von Henning Bielefeld
Stellvertreter der LHG Bielefeld

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Eine Lesung mit Henryk M. Broder

Erstellt von Sahba am 4. Februar 2010

Broder in Bielefeld

Es schien am Anfang schon etwas vermessen. Die liberale Hochschulgruppe wollte eine Lesung an der Uni Bielefeld veranstalten. Unser Ziel war es den bekannten Publizist Henryk M. Broder an unsere Uni zu holen. Dass wir Liberalen dieses Ziel erreichen würden, glaubte anfangs kaum einer. Doch am 23.11.2009 war es so weit. Henryk M. Broder kam für eine Lesung in die ostwestfälische Metropole am Teutoburger Wald.
Die Veranstaltung begann ursprünglich mit dem Einlass um 19:15 Uhr. Doch schon eine Stunde vor Lesungsbeginn tauchten die ersten Interessenten auf. Bereits um 19:30 war der Hörsaal voll besetzt. Wer einen Sitzplatz ergatterte, konnte von Glück sprechen, während die restlichen Besucher standen oder sich auf die Treppen setzen. Mit soviel Ansturm hatte kaum einer gerechnet.

Kritik, Humor und vieles mehr

Die Lesung von Herrn Broder gestaltete sich recht amüsant. Nicht zuletzt aufgrund der humorvollen und direkten Art mit der er der Kritik begegnete. Hauptthema war die derzeitige deutsche Haltung in Form der schier unendlichen Toleranz. Besonders im Umgang mit anderen Kulturen und auch des scheinbar, gemäß Broders, unnötigen und überspitzten Zuvorkommens. Broder sprach sich gegen eine alles legitimierende Toleranz aus.
Die Stimmung war die meiste Zeit sehr heiter, auch wenn sich der kritische Autor zwischendurch auch die Bezeichnung des Hetzers gefallen lassen musste. Besonders von jungen Muslimen wurden viele kritische Nachfragen gestellt. Sie wehrten sich gegen einige seiner Aussagen und die Verallgemeinerungen durch die Medien. So äußerte sich eine junge Muslimin, dass sie ihr Kopftuch durchaus freiwillig tragen würde und sie niemand dazu zwingen würde. Broder und die junge Frau schlossen daraufhin vor dem erfreuten Publikum eine Wette darüber ab, ob sie ihr Kopftuch auch in fünf Jahren noch tragen wird.
So kritisch sich manche Besucher auch äußerten, Broder ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Insgesamt lies sich feststellen, dass die breite Masse an diesem Abend, wohl wissend, dass Herr Broder in Tradition an andere Autoren der Geschichte lediglich Probleme aufzeigen möchte und keine Lösungen anbieten will, ihm weitestgehend zustimmte. Dies wurde nicht zuletzt durch die zum Teil euphorischen Beifallsbekundungen deutlich.

Ein weiteres Erfolgsprojekt von der LHG

Was von diesem Abend bleibt, ist mehr als ein schönes Erinnerungsfoto und kurze Gespräche mit einem sehr sympathischen Autor. Vielmehr sind wir zur Erkenntnis gekommen, dass man auch als Hochschulgruppe mit wenigen Leuten eine große Veranstaltung auf die Beine stellen kann. Selbst wenn die Arbeit an manchen Tagen etwas anstrengend wird. Dennoch und nicht zuletzt aufgrund des immens hohen Einsatzes jedes Einzelnen konnte auch diese Veranstaltung erfolgreich mit der LHG, der Mithilfe einiger JuLis und der FDP Bielefeld gemeistert werden.
Die Veranstaltung sorgte nicht nur für gute Laune und der Erwähnung in den Medien. Vielmehr motivierte sie die Mitglieder der LHG weiterhin an größeren Veranstaltungen zu arbeiten und nicht nur eine kleine Hochschulgruppe zu sein. Auch Neumitglieder wurden so auf uns aufmerksam.

Insgesamt – ein großer Erfolg.

Bericht von André Kolley und Roga Sahba Afradi

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Erfolgreiche Veranstaltung findet Beachtung im Westfalen Blatt

Erstellt von Sahba am 2. Dezember 2009

Broder I

Broder II

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LHG-Veranstaltung mit Henryk M. Broder ein voller Erfolg

Erstellt von Sahba am 1. Dezember 2009

Die Liberale Hochschulgruppe zeigte sich hoch erfreut über die rege Teilnahme an ihrer Diskussionsveranstaltung “Kritik der reinen Toleranz”. Der Publizist und Spiegel-Autor Henryk M. Broder erwies sich als regelrechter Publikumsmagnet. “Die Resonanz war hervorragend. Über 260 Gäste hatten sich im Hörsaal 13 der Universität versammelt.”, so Roga Sahba Afradi, Vorsitzende der LHG Bielefeld.

Dabei erwies sich auch das Publikum als sehr diskussionfreudig. “Die Frage, wieviel Toleranz wir der Intoleranz entgegenbringen dürfen, ist in unserer Gesellschaft noch lange nicht geklärt.”, so Afradi. Die LHG-Vorsitzende war hochzufrieden damit, dass die Liberalen in der Uni so zu einer wichtigen gesellschaftlichen Debatte beitragen konnten.

Ihr Fazit: Es sei eine rundum gelungene Veranstaltung gewesen. “Ich bedanke mich noch einmal sehr herzlich bei all den Helfern, die diese Debatte ermöglicht haben. Und natürlich gilt mein Dank besonders Henryk M. Broder für seine freundliche Kooperation und den pointierten Vortrag.”

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Henryk M. Broder kommt zu uns nach Bielefeld!

Erstellt von Sahba am 15. November 2009

Intoleranz als Tugend – Lesung und Diskussion mit Henryk M. Broder

Montag 23.11.2009 in H13
Einlass 19:15

Die Liberale Hochschulgruppe Bielefeld lädt ein zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema “Intoleranz als Tugend?”. Als Referent zu Gast ist der Publizist und Spiegel-Autor Henryk M. Broder. Am Montag, 23.11. um 19.30 Uhr wird er in H13 sein aktuelles Buch “Kritik der reinen Toleranz” vorstellen und sich danach der Debatte stellen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos.

Hier könnt ihr den Flyer mit Infos zu Broder herunterladen.

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Transparentaktion geht weiter

Erstellt von Henning am 8. Juni 2009

Heute haben wir ein neues Plakat mit der Aufschrift “Radikale sind doof.” aufgehängt. Damit wollen wir uns klar gegen radikale Politik sowie radikale Gruppen an der Universität stellen, egal aus welchem Teil des  politischen  Spektrums.

Radikale sind doof.

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Pressemitteilung zum Rückmeldeverfahren

Erstellt von Henning am 31. März 2009

Jeder Studierende sollte diesen Februar bemerkt haben, dass er nicht mehr die üblichen Unterlagen zur Rückmeldung bekommen hat, sondern eine einfache E-Mail mit Zahlungsanweisungen. Die bisherigen Rückmeldeunterlagen wurden zusammen mit einem Anschreiben per Post verschickt und beinhalteten einen fertigen Überweisungsträger, den der Studierende nur noch mit den eigenen Angaben ausfüllen musste und ihn bei seiner Bank einreichen konnte. Es war aber auch problemlos möglich, diese Zahlung über Onlinebanking abzuwickeln. Mit den per E-Mail verschickten Zahlungsaufforderungen wird man nun allerdings eher dazu genötigt, diese Zahlung Online zu tätigen. Nicht jeder Studierende nutzt aber bereits Onlinebanking. Zudem werden die Überweisungen sehr häufig von den Eltern der Studierende getätigt und bei diesen ist es noch mal weitaus weniger wahrscheinlich, dass sie Internetbanking benutzen. Ist zudem, aus welchem Grund auch immer, der Verwendungszweck fehlerhaft, bzw. entspricht nicht dem Angaben in der Rückmeldeaufforderung, so ist die Rückmeldung gegenstandslos. Es erfolgt also keine direkte Prüfung der Eingänge, sondern lediglich eine elektronische Verbuchung. Diese neue Methode der Rückmeldung bedeutet aus Sicht der LHG Bielefeld eine unnötige Erschwerung der Zahlung der Studienbeiträge. Hier wurde unserer Meinung nach an der falschen Stelle gespart, ohne dabei irgendeine Verbesserung des Rückmeldeverfahrens anzustreben. Für den Studierenden muss es immer so unkompliziert wie möglich sein, das Studium fortzusetzen.. Für die LHG Bielefeld ist dieses neue Rückmeldeverfahren unhaltbar, weswegen sie für eine Rückkehr zum alten Verfahren, eine deutliche Verbesserung des neuen Verfahrens oder, im optimalen Fall, die komplette Abschaffung der Studienbeiträge eintritt.

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Pressemitteilung zum FZS

Erstellt von Sahba am 13. März 2009

Der “freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften” tagt in Bielefeld und kaum einer bemerkt es. “Im Studierendenparlament (StuPa) wurde dies eher beiläufig angesprochen”, erzählt Gregor Spalek, Stupa-Abgeordneter der Liberalen Hochschulgruppe. Informationen zu den Kompetenzen der fzs, und wer aus welchen Gründen zum Delegierten gewählt wurde, kam nicht zur Sprache.
Der Bundesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen Johannes Knewitz informierte jedoch seine liberalen Kollegen in Bielefeld und besuchte mit ihnen die Sitzung des fzs. Das Bild, welches sich den Liberalen bot, war für sie kaum zu fassen. Eigentlich sollte der fzs die Interessen aller deutschen Studierenden vertreten. Doch die meisten der Delegierten saßen vor ihren Laptops und waren eher damit beschäftigt, im Internet zu surfen als sich an den Diskussionen zu beteiligen. “Da fragt man sich, wieso die Delegierten dafür aus ganz Deutschland anreisen”, wundert sich Roga Afradi, Vorsitzende der LHG Bielefeld. Ebenfalls erstaunt sind die Liberalen darüber, dass der Verband seine eigenen Fähigkeiten völlig überschätzt. “Die Verantwortlichen müssten doch zumindest wissen, wieviele Mitglieder der Verband hat und wieviele Beiträge insgesamt gezahlt werden. Es fällt mir schwer, diesem undurchschaubaren Gremium Vertrauen entgegen zu bringen”, bemängelt Roga Afradi. Johannes Knewitz kritisiert: “Die zwanghafte Demonstration von Geschlossenheit auf der
Mitgliederversammlung wurde erlangt, indem gezielt kritische Kräfte diskreditiert wurden und weiterhin eine restriktive Informationspolitik gegenüber der Presse und vor Allem gegenüber den Studierenden an den Hochschulen gefahren wird”.

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Zeit online berichtet

Erstellt von Sahba am 13. März 2009

Liebe Kommilitonen,

die FZS tagte am letzten Februar Wochenende in Bielefeld. Der Bundesvorsitzende der LHG und wir haben dem ganzen ein Besuch abgestattet.
Hierzu wurde ein Artikel veröffentlicht, welches ich euch nicht vorenthalten möchte.

Zeit Online

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