Bericht von der 10 und letzten StuPa-Sitzung

Erstellt von Gregor am Dienstag 30. Juni 2009

Bei der letzten StuPa-Sitzung in dieser Legislaturperiode, berichtete der AStA unter anderem vom Ablauf des Bildungsstreiks. Es zeigte sich, dass an dem Streik im Allgemeinen und an der Demo in Bielefeld im Speziellen vor allem Schüler beteiligt waren und kaum Studis. Der AStA zeigte sich enttäuscht über die mangelnde Teilnahme der Studierendenschaft. Wir, die LHG, meinen jedoch, dass der gegenwärtige AStA, am typisch linken Realitätsverlust leidet, indem er die eigene, selbst herbeihalluzinierte Welt mit der Wirklichkeit verwechselt. Natürlich hat sich die große Mehrheit der Studierendenschaft nicht am Streik beteiligt, weil sie eben das machen wollten wozu sie sich an der Uni eingeschrieben haben, nämlich zu studieren und sich nicht an linken Träumereien zu beteiligen. Der AStA zeigt hier typische Reaktionen von enttäuschten Linken deren gutgemeinte und leidenschaftliche Aktionen von der Mehrheit der Menschen ignoriert (weil nicht geteilt) werden, genauso wie vor 41 Jahren als die 68-er in die Industriebetriebe gingen um dort die von ihnen herbeigeredete Arbeiterklasse von der Revolution zu überzeugen, von den Arbeitern aber mit berechtigter Ignoranz gestraft wurden.
Ferner wurde berichtet, dass der Hochschulrat einen neuen Rektor, den Prof. Dr. Gerhard Segerer zum neuen Rektor gewählt hat. Diese Wahl muss noch in ein paar Wochen vom Senat bestätigt werden, was nach geläufiger Meinung wahrscheinlich ist. Herr Prof. Dr. Segerer ist. Vor dem Hintergrund der Studienbeiträge keine gute Wahl, denn er soll ein Befürworter der Gebühren sein.
Gute Nachrichten gibt’s für Bewohner der alten Wohnhäuser an der Morgenbrede, denn der Verwaltungsrat des Studentenwerks hat eine umfassende Modernisierung des Hauses genehmigt. Die Arbeiten sollen schon im Herbst anfangen.
Zum Schluss wurde unser Antrag auf Umbenennung der Universität in „Niklas Luhmann Universität“ abgelehnt. Hauptgrund war, was offenbar auch die grundsätzliche Auffassung fast aller Hochschulgruppen ist, dass eine solche Umbenennung quasi einen Personenkult fördern würde. Die LHG respektiert diese Auffassung, teilt sie jedoch nicht, denn unserer Meinung nach würde das überregionale Ansehen von Niklas Luhmann unserer Universität sehr gut tun und eine wie immer geartete Gefahr eines Personenkultes sehen wir hierbei nicht.
Das was von der letzten StuPa-Sitzung vor der nächsten StuPa-Wahl vom 6 bis 10 Juli. Die LHG hofft auf eine rege Beteiligung der Studierendenschaft und dass viele uns, der Liberalen Hochschulgruppe ihre Stimme anvertrauen, damit die Vertretung der Studis an unserer Uni endlich eine vernünftige und keine links-ideologische Hochschulpolitik betreibt.