Liberale Hochschulgruppe bestätigt Roga Sahba Afradi als Vorsitzende

Erstellt von Sahba am Donnerstag 4. März 2010

Anlässlich der turnusgemäßen Vorstandswahlen der Liberalen Hochschulgruppe an der Universität Bielefeld (LHG), wurde die bisherige Vorsitzende Roga Sahba Afradi in ihrem Amt einstimmig bestätigt. Als stellvertretende Vorsitzende stehen ihr Henning Bielefeld und Sebastian Schipper zur Seite. Komplettiert wird der Vorstand durch André Kolley, der sich auch zukünftig um die Finanzen der Liberalen Hochschulgruppe kümmern wird.

In den nächsten Wochen bis zur Landtagswahl will die LHG klar herausstreichen, dass es durch die Arbeit von Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP) gelungen sei, einen wichtigen Grundstein zu legen, welcher den Studierenden ein Umfeld bietet, mit dem Lehre und Forschung wieder an die Spitze – im nationalen und internationalen Vergleich – gelangen können und gleichzeitig eine Basis zu schaffen, die jedem Studierenden Freiheit und Gleichheit bietet.

„Der eingeschlagene Weg zum Hochschulland Nr.1, ist ein Glücksfall für uns Studierende und muss dringend weiter fortgesetzt werden. Wir als Liberale Hochschulgruppe werden unseren Beitrag dazu leisten“, so Sahba Afradi abschließend.

Der neue LHG-Vorstand: (von links) Henning Bielefeld, Roga Sahba Afradi, André Kolley und Sebastian Schipper

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Konstruktive Forderungen in einem Meer von Blödsinn

Erstellt von Sahba am Donnerstag 4. Februar 2010

Aus der Vollversammlung im November und der darauf folgenden Besetzung hat sich so manches entwickelt. Das Rektorat zeigte sich gesprächsbereit, ließ Arbeitsgruppen einrichten und signalisierte, dass die Studierenden auch in Zukunft an der Verbesserung der Lehre mitarbeiten sollen. Die Frage ist nun, was die Leute, die da über die Ausgestaltung des Studiums mitbestimmen wollen eigentlich fordern. Wenn man sich den Forderungs- und Fragenkatalog aus Besetzung und Vollversammlung anschaut, merkt man: es sind vor allem viele Forderungen und deren Trefferquote ist gering. Nur wenige von ihnen scheinen durchdacht zu sein.
Natürlich sind Studiengebühren in ihrer derzeitigen Form weiterhin nicht zu befürworten und der Hochschulrat ist größtenteils nutzlos und illegitim. Diese Erkenntnisse sind nicht neu. Natürlich wünscht sich auch jeder die bestmögliche Lehre. Es werden aber auch Punkte kritisiert und angegriffen, die damit wenig zu tun haben. So wird das Bachelor/ Master-System unreflektiert angegriffen und man bezieht auf sich Kinderkrankheiten der neuen Studiengänge, welche nur durch Erfahrungen mit dem System und nicht mit dessen Abschaffung behoben werden können. Man sitzt außerdem dem Irrglauben auf, dass es für jeden Bachelor-Absolventen einen Masterplatz geben sollte. Das würde am ganzen Grundgedanken des Systems vorbei gehen und käme einem abgeänderten Diplom gleich. Auch wird immer wieder der Umgang von Dozenten mit Studierenden moniert, aber wo lässt sich das besser ausräumen als in einem direkten Gespräch? Stattdessen wird nach einer höheren Instanz gesucht, die das Problem lösen soll. Dies kommt der Suche nach einer Ersatzmutti gleich, die mal dem bösen Lehrer auf die Finger klopfen soll.
Eigenverantwortlichkeit zu fordern und diese dann auch auszuleben sind offenbar zwei vollkommen verschiedene Dinge für manche Teilnehmer der Vollversammlung und des Bildungsstreiks.
Dazu kommt, dass man weniger Elitenbildung will. Wo aber werden Eliten gebildet, wenn nicht an Hochschulen? Eine Wissenselite ist wichtig für ein Land wie Deutschland. Keiner sagt, dass diese auf einmal den Rest der Bevölkerung unterdrücken wird. Wir sind immer noch eine Demokratie.
Richtig ist, dass sozialer Aufstieg besser möglich werden muss, aber das ist nicht erreicht, wenn andere dümmer werden. Es bleibt zu hoffen, dass die gebildeten Arbeitsgruppen konstruktive Ergebnisse liefern und dass diejenigen, die ihr Studium fortführen, anstatt an dessen Verbesserung zu arbeiten, auch wirklich Verbesserungen erfahren und dass sich die Arbeitsgruppenmitglieder nicht einfach nur besser fühlen, weil sie sich einreden, etwas erreicht zu haben.

Kommentar von Henning Bielefeld
Stellvertreter der LHG Bielefeld

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Eine Lesung mit Henryk M. Broder

Erstellt von Sahba am Donnerstag 4. Februar 2010

Broder in Bielefeld

Es schien am Anfang schon etwas vermessen. Die liberale Hochschulgruppe wollte eine Lesung an der Uni Bielefeld veranstalten. Unser Ziel war es den bekannten Publizist Henryk M. Broder an unsere Uni zu holen. Dass wir Liberalen dieses Ziel erreichen würden, glaubte anfangs kaum einer. Doch am 23.11.2009 war es so weit. Henryk M. Broder kam für eine Lesung in die ostwestfälische Metropole am Teutoburger Wald.
Die Veranstaltung begann ursprünglich mit dem Einlass um 19:15 Uhr. Doch schon eine Stunde vor Lesungsbeginn tauchten die ersten Interessenten auf. Bereits um 19:30 war der Hörsaal voll besetzt. Wer einen Sitzplatz ergatterte, konnte von Glück sprechen, während die restlichen Besucher standen oder sich auf die Treppen setzen. Mit soviel Ansturm hatte kaum einer gerechnet.

Kritik, Humor und vieles mehr

Die Lesung von Herrn Broder gestaltete sich recht amüsant. Nicht zuletzt aufgrund der humorvollen und direkten Art mit der er der Kritik begegnete. Hauptthema war die derzeitige deutsche Haltung in Form der schier unendlichen Toleranz. Besonders im Umgang mit anderen Kulturen und auch des scheinbar, gemäß Broders, unnötigen und überspitzten Zuvorkommens. Broder sprach sich gegen eine alles legitimierende Toleranz aus.
Die Stimmung war die meiste Zeit sehr heiter, auch wenn sich der kritische Autor zwischendurch auch die Bezeichnung des Hetzers gefallen lassen musste. Besonders von jungen Muslimen wurden viele kritische Nachfragen gestellt. Sie wehrten sich gegen einige seiner Aussagen und die Verallgemeinerungen durch die Medien. So äußerte sich eine junge Muslimin, dass sie ihr Kopftuch durchaus freiwillig tragen würde und sie niemand dazu zwingen würde. Broder und die junge Frau schlossen daraufhin vor dem erfreuten Publikum eine Wette darüber ab, ob sie ihr Kopftuch auch in fünf Jahren noch tragen wird.
So kritisch sich manche Besucher auch äußerten, Broder ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Insgesamt lies sich feststellen, dass die breite Masse an diesem Abend, wohl wissend, dass Herr Broder in Tradition an andere Autoren der Geschichte lediglich Probleme aufzeigen möchte und keine Lösungen anbieten will, ihm weitestgehend zustimmte. Dies wurde nicht zuletzt durch die zum Teil euphorischen Beifallsbekundungen deutlich.

Ein weiteres Erfolgsprojekt von der LHG

Was von diesem Abend bleibt, ist mehr als ein schönes Erinnerungsfoto und kurze Gespräche mit einem sehr sympathischen Autor. Vielmehr sind wir zur Erkenntnis gekommen, dass man auch als Hochschulgruppe mit wenigen Leuten eine große Veranstaltung auf die Beine stellen kann. Selbst wenn die Arbeit an manchen Tagen etwas anstrengend wird. Dennoch und nicht zuletzt aufgrund des immens hohen Einsatzes jedes Einzelnen konnte auch diese Veranstaltung erfolgreich mit der LHG, der Mithilfe einiger JuLis und der FDP Bielefeld gemeistert werden.
Die Veranstaltung sorgte nicht nur für gute Laune und der Erwähnung in den Medien. Vielmehr motivierte sie die Mitglieder der LHG weiterhin an größeren Veranstaltungen zu arbeiten und nicht nur eine kleine Hochschulgruppe zu sein. Auch Neumitglieder wurden so auf uns aufmerksam.

Insgesamt – ein großer Erfolg.

Bericht von André Kolley
Schatzmeister der LHG Bielefeld

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Erfolgreiche Veranstaltung findet Beachtung im Westfalen Blatt

Erstellt von Sahba am Mittwoch 2. Dezember 2009

Broder I

Broder II

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LHG-Veranstaltung mit Henryk M. Broder ein voller Erfolg

Erstellt von Sahba am Dienstag 1. Dezember 2009

Die Liberale Hochschulgruppe zeigte sich hoch erfreut über die rege Teilnahme an ihrer Diskussionsveranstaltung “Kritik der reinen Toleranz”. Der Publizist und Spiegel-Autor Henryk M. Broder erwies sich als regelrechter Publikumsmagnet. “Die Resonanz war hervorragend. Über 260 Gäste hatten sich im Hörsaal 13 der Universität versammelt.”, so Roga Sahba Afradi, Vorsitzende der LHG Bielefeld.

Dabei erwies sich auch das Publikum als sehr diskussionfreudig. “Die Frage, wieviel Toleranz wir der Intoleranz entgegenbringen dürfen, ist in unserer Gesellschaft noch lange nicht geklärt.”, so Afradi. Die LHG-Vorsitzende war hochzufrieden damit, dass die Liberalen in der Uni so zu einer wichtigen gesellschaftlichen Debatte beitragen konnten.

Ihr Fazit: Es sei eine rundum gelungene Veranstaltung gewesen. “Ich bedanke mich noch einmal sehr herzlich bei all den Helfern, die diese Debatte ermöglicht haben. Und natürlich gilt mein Dank besonders Henryk M. Broder für seine freundliche Kooperation und den pointierten Vortrag.”

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Henryk M. Broder kommt zu uns nach Bielefeld!

Erstellt von Sahba am Sonntag 15. November 2009

Intoleranz als Tugend – Lesung und Diskussion mit Henryk M. Broder

Montag 23.11.2009 in H13
Einlass 19:15

Die Liberale Hochschulgruppe Bielefeld lädt ein zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema “Intoleranz als Tugend?”. Als Referent zu Gast ist der Publizist und Spiegel-Autor Henryk M. Broder. Am Montag, 23.11. um 19.30 Uhr wird er in H13 sein aktuelles Buch “Kritik der reinen Toleranz” vorstellen und sich danach der Debatte stellen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos.

Hier könnt ihr den Flyer mit Infos zu Broder herunterladen.

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LHG Treffen – Dienstag 17. November um 18 Uhr

Erstellt von Sahba am Sonntag 15. November 2009

Hallo liebe LHGler und Interessenten,

am Dienstag den 17. November wird das nächste Treffen der LHG stattfinden. Wir werden uns um 18:00 in der FDP-Geschäftsstelle in der Prinzenstraße 14 vor dem AK Wirtschschaft und Soziales Treffen, da dies zeitlich am besten passt.

Themen werden unter anderem sein:
1. Bericht aus der letzen Stupa-Sitzung
2. Aufgabenverteilung bei der Broder-Veranstaltung ( u.a. auch verteilen von Flyern)
3. Die Audimax-Besetzung der letzten Woche und der Umgang damit
4. Das Planen neuer Aktionen

für weitere Themenvorschläge bin ich immer dankbar.

Liberale Grüße
Henning Bielefeld

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Bericht von der 10 und letzten StuPa-Sitzung

Erstellt von Gregor am Dienstag 30. Juni 2009

Bei der letzten StuPa-Sitzung in dieser Legislaturperiode, berichtete der AStA unter anderem vom Ablauf des Bildungsstreiks. Es zeigte sich, dass an dem Streik im Allgemeinen und an der Demo in Bielefeld im Speziellen vor allem Schüler beteiligt waren und kaum Studis. Der AStA zeigte sich enttäuscht über die mangelnde Teilnahme der Studierendenschaft. Wir, die LHG, meinen jedoch, dass der gegenwärtige AStA, am typisch linken Realitätsverlust leidet, indem er die eigene, selbst herbeihalluzinierte Welt mit der Wirklichkeit verwechselt. Natürlich hat sich die große Mehrheit der Studierendenschaft nicht am Streik beteiligt, weil sie eben das machen wollten wozu sie sich an der Uni eingeschrieben haben, nämlich zu studieren und sich nicht an linken Träumereien zu beteiligen. Der AStA zeigt hier typische Reaktionen von enttäuschten Linken deren gutgemeinte und leidenschaftliche Aktionen von der Mehrheit der Menschen ignoriert (weil nicht geteilt) werden, genauso wie vor 41 Jahren als die 68-er in die Industriebetriebe gingen um dort die von ihnen herbeigeredete Arbeiterklasse von der Revolution zu überzeugen, von den Arbeitern aber mit berechtigter Ignoranz gestraft wurden.
Ferner wurde berichtet, dass der Hochschulrat einen neuen Rektor, den Prof. Dr. Gerhard Segerer zum neuen Rektor gewählt hat. Diese Wahl muss noch in ein paar Wochen vom Senat bestätigt werden, was nach geläufiger Meinung wahrscheinlich ist. Herr Prof. Dr. Segerer ist. Vor dem Hintergrund der Studienbeiträge keine gute Wahl, denn er soll ein Befürworter der Gebühren sein.
Gute Nachrichten gibt’s für Bewohner der alten Wohnhäuser an der Morgenbrede, denn der Verwaltungsrat des Studentenwerks hat eine umfassende Modernisierung des Hauses genehmigt. Die Arbeiten sollen schon im Herbst anfangen.
Zum Schluss wurde unser Antrag auf Umbenennung der Universität in „Niklas Luhmann Universität“ abgelehnt. Hauptgrund war, was offenbar auch die grundsätzliche Auffassung fast aller Hochschulgruppen ist, dass eine solche Umbenennung quasi einen Personenkult fördern würde. Die LHG respektiert diese Auffassung, teilt sie jedoch nicht, denn unserer Meinung nach würde das überregionale Ansehen von Niklas Luhmann unserer Universität sehr gut tun und eine wie immer geartete Gefahr eines Personenkultes sehen wir hierbei nicht.
Das was von der letzten StuPa-Sitzung vor der nächsten StuPa-Wahl vom 6 bis 10 Juli. Die LHG hofft auf eine rege Beteiligung der Studierendenschaft und dass viele uns, der Liberalen Hochschulgruppe ihre Stimme anvertrauen, damit die Vertretung der Studis an unserer Uni endlich eine vernünftige und keine links-ideologische Hochschulpolitik betreibt.

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Bildungsstreik – Nein Danke!

Erstellt von Sahba am Mittwoch 17. Juni 2009

Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) Bielefeld wird nicht an dem Bildungsstreik teilnehmen. Grundsätzlich unterstützten die Liberalen Forderungen nach mehr Mitteln für Forschung und Bildung. Doch die Forderungen des Bildungsstreiks gehen viel zu weit und sein oft wenig sinnvoll. “Der Grundtenor ist: Jeder darf alles so lange wie er will studieren, und zwar umsonst. Das ist völlig utopisch.”, so Roga Afradi Vorsitzende der Liberalen Hochschulgruppe. Die LHG werde sich auch weiterhin für konstruktive Lösungen und Gespräche mit allen Beteiligten aussprechen.

Der gesamte Streik sei ohnehin von Anfang an ein linkes Projekt gewesen. Die LHG-Vorsitzende stellt fest: “Eine Einladung zu Gesprächen im Vorfeld haben wir nie erhalten. Von einem Streik im Interesse aller Studierenden kann nicht die Rede sein.”

Tatsächlich gäbe es nach wie vor massive Probleme im Bildungssystem, insbesondere auch an den Hochschulen. Mehr als in den letzten dreißig Jahren finde aber zurzeit ein umfassender Reformprozess statt, der großflächig diskutiert werde und noch lange nicht beendet sei. “Durch die neue Exzellenz-Initiative gibt es rund 18 Milliarden Euro zusätzlich für die Hochschulen, das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist schlicht falsch so zu tun, als würde sich nichts ändern.”

Zum bundesweiten Bündnis gehörten nicht nur Antifa- Jungdemokratinnen/Junge Linke- oder Solid-Gruppen, sondern auch zwielichtige Vereinigungen wie etwa die “Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend”, “Geblockt”, “Assoziation Marxistischer Studentinnen”, “haltsmaulnazi”, “Revolution — communist youth movement” oder eine “Widerstandsgruppe Worms-Wonnegau”.
Innerhalb des Bündnisses, welches keine Struktur und somit keine Verantwortlichen habe, beschäftigten sich einzelne Zusammenschlüsse etwa mit “Antirepression”, einer “Aktion Banküberfall” oder sammeln vorsorglich Spenden für die Rote Hilfe. “Die Rote Hilfe bspw. hat auch mit der RAF zusammengearbeitet. Nicht umsonst ist die JuSo-Bundesvorsitzende aus diesem Verein nach massivem öffentlichen Druck ausgetreten”, so Afradi.

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Stupa Bericht 9 von Henning

Erstellt von Sahba am Mittwoch 17. Juni 2009

Bericht aus der 9. Sitzung des 35. Stupa

In der letzten StuPa Sitzung stellte die LHG zwei Anträge.

Im ersten Antrag forderten wir die Stupa-Mitglieder auf, sich vor dem Hintergrund des bevorstehenden Bildungsstreiks klar gegen Gewalt auszusprechen. Wie die Geschichte uns lehrte, gab es schon viele Gewaltakte bei Protesten die von linken Gruppierungen organisiert wurden. Wir erinnern an die Proteste gegen die Einführung von Studiengebühren 2006, als es teilweise zu Gewaltaktionen und großer Sachbeschädigung kam. Damals wurde unter anderem das Auto des Rektors in Brand gesetzt. Aus diesem Grund sollte sich das Studierendenparlament von Anfang an gegen Gewalt aussprechen. Dies sollte als ein klares Zeichen für Protestler gelten, die den Bildungsstreik als Aufforderung und Freibrief für Gewalt verstehen.
Viele Stupa-Mitglieder, vor allem aus dem linken Spektrum, lehnten diesen Antrag jedoch vehement ab, bis ein StuPa-Mitglied einen früheren Beschluss aus dem Jahre 2006 fand in dem sich die Stupa bereits gegen Gewalt ausgesprochen hatte. Wir geben zu, dass uns dieser Beschluss aus dem Jahre 2006 nicht bekannt war. Dies schien jedoch eindeutig bei der großen Mehrheit der Stupa-Mitglieder ebenfalls der Fall zu sein. In Unkenntnis dieses Beschlusses reagierten sie jedoch trotzdem sehr ablehnend unserem Anti-Gewalt Antrag gegenüber. Der Antrag wurde letztendlich abgelehnt und der Aspekt des Vandalismus wurde unter ignoriert.

Unser zweiter Antrag befasste sich mit der Umbenennung der Universität Bielefeld in Niklas-Luhmann-Universität. Hier wurde vom Stupa-Vorsitz bemängelt, dass dieser Antrag erst als Tischvorlage eingereicht wurde und man über eine so wichtige Entscheidung länger nachdenken müsse. Daraufhin wurde der Antrag, mit Zustimmung der LHG, auf die nächste Sitzung vertagt. Da Niklas-Luhmann eine unbestrittene Koryphäe unserer Universität war, sind wir deswegen der Überzeugung, dass er durchaus würdig wäre den Namen unserer Uni zu schmücken. Wir hoffen, dass diesem Antrag auf der nächsten Stupa-Sitzung am 25. Juni zugestimmt wird.

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